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Abwicklungsbericht

Der Abwicklungsbericht informiert während und am Ende der Liquidation über Vermögen, Verbindlichkeiten, Verwertungsergebnisse und Zahlungen an Anleger.

Wird eine geschlossene Publikumsinvestmentkommanditgesellschaft abgewickelt, muss der Liquidator jährlich und zum Abschluss der Liquidation einen Abwicklungsbericht erstellen. Er knüpft inhaltlich an die Anforderungen des Jahresberichts an und wird geprüft und offengelegt.

Der Bericht zeigt, welche Vermögenswerte bereits verkauft wurden, welche Erlöse erzielt werden konnten und welche Verbindlichkeiten, Rückstellungen oder Rechtsfragen noch bestehen. Außerdem lässt sich erkennen, welche Zahlungen an Anleger erfolgt sind und welches Vermögen noch verteilt werden könnte.

Teilzahlungen während der Abwicklung sind nicht automatisch Gewinn. Sie können überwiegend aus zurückgeführtem Kapital stammen. Das endgültige wirtschaftliche Ergebnis steht häufig erst fest, wenn sämtliche Vermögenswerte verwertet und alle Verpflichtungen berücksichtigt wurden.

Anleger sollten Abwicklungsberichte verschiedener Jahre miteinander vergleichen. Besonders wichtig sind Veränderungen bei Bewertungen, Liquidationskosten, Zeitplan und noch offenen Risiken.