Alternative Investments
Alternative Investments umfassen Anlageklassen außerhalb klassischer börsengehandelter Aktien und Anleihen, etwa Immobilien, Private Equity oder Infrastruktur.
Als Alternative Investments werden Anlagen bezeichnet, die nicht zu den klassischen, täglich gehandelten Aktien- und Anleihemärkten zählen. Dazu gehören beispielsweise Immobilien, Private Equity, Infrastruktur, private Kredite, Rohstoffe oder weitere Sachwerte.
Viele dieser Vermögenswerte sind langfristig gebunden und besitzen keinen liquiden Marktpreis. Deshalb werden sie häufig über geschlossene Fonds oder institutionelle Strukturen gehalten. Bewertungen erfolgen dann zu bestimmten Stichtagen und beruhen teilweise auf Modellen, Vergleichsdaten oder externen Gutachten.
Alternative Investments können ein Portfolio breiter aufstellen, bringen aber eigene Risiken mit. Dazu zählen eingeschränkte Handelbarkeit, komplexe Kostenstrukturen, Fremdfinanzierung, schwer überprüfbare Bewertungen und lange Kapitalbindung. Die Bezeichnung allein sagt nichts über Qualität oder Risikoniveau aus.
Anleger sollten daher immer die konkrete Anlageklasse, Strategie, Fondsstruktur und Vermögenswerte prüfen. Ein Immobilienfonds unterscheidet sich wirtschaftlich deutlich von einem Private-Equity- oder Infrastrukturfonds.