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Risikomischung und Diversifikation

Risikomischung verteilt Kapital auf mehrere wirtschaftlich unterschiedliche Anlagen, damit der Ausfall einer einzelnen Position das Gesamtportfolio weniger stark belastet.

Diversifikation soll vermeiden, dass der Anlageerfolg von einem einzigen Objekt, Markt oder Vertragspartner abhängt. Kapital kann über Anlageobjekte, Regionen, Branchen, Manager, Finanzierungsarten und Investitionszeitpunkte verteilt werden.

Die Zahl der Positionen allein genügt nicht. Mehrere Fonds können dieselben Unternehmen halten, Immobilien können vom gleichen Mieter abhängen und Projekte können denselben Zins- oder Währungsrisiken ausgesetzt sein. Wirtschaftliche Überschneidungen müssen deshalb berücksichtigt werden.

Das KAGB enthält für geschlossene Publikums-AIF besondere Vorgaben zur Risikomischung. Gesetzliche Mindestanforderungen sind jedoch kein Beleg für eine optimale Diversifikation oder einen sicheren Fonds.

Anleger sollten die größten Positionen und gemeinsamen Risikotreiber betrachten. Bei Blind Pools lässt sich die tatsächliche Streuung erst nach Aufbau des Portfolios abschließend beurteilen.