Klumpenrisiko
Ein Klumpenrisiko entsteht, wenn ein großer Teil des Fondsvermögens von wenigen Objekten, Regionen, Branchen, Mietern oder Vertragspartnern abhängt.
Klumpenrisiken entstehen durch starke Konzentration. Fällt ein besonders großer Vermögenswert, Mieter, Zielfonds oder Markt aus, kann dies das Gesamtergebnis überproportional belasten.
Die Zahl der Beteiligungen allein zeigt noch keine echte Diversifikation. Mehrere Immobilien können in derselben Region liegen oder vom gleichen Großmieter abhängen. Verschiedene Zielfonds können wiederum in dieselben Unternehmen, Manager oder Anlageklassen investieren.
Eine Konzentration kann bewusst gewählt sein, um besondere Chancen zu nutzen. Sie erhöht jedoch die Abhängigkeit von einzelnen Entwicklungen. Anleger sollten deshalb nicht nur formale Beteiligungszahlen, sondern wirtschaftliche Überschneidungen betrachten.
Wichtige Kriterien sind Gewichtung der größten Positionen, Regionen, Branchen, Finanzierungen, Gegenparteien und Laufzeiten. Bei Blind Pools zeigt sich das tatsächliche Klumpenrisiko häufig erst nach Abschluss der Investitionsphase.