Investitionsphase
In der Investitionsphase setzt ein Fonds das eingeworbene oder abgerufene Kapital nach seiner Strategie für Anlageobjekte und damit verbundene Kosten ein.
Die Investitionsphase beginnt, wenn der Fonds Anlageobjekte, Beteiligungen oder Zielfonds auswählt und Kapital einsetzt. Bei einem Blind Pool werden wesentliche Investitionsentscheidungen erst in dieser Phase getroffen.
Nicht das gesamte zugesagte Kapital wird zwingend sofort investiert. Mittel können zunächst als Liquiditätsreserve gehalten, nach Kapitalabrufen schrittweise eingezahlt oder für Kosten verwendet werden. Dadurch kann die tatsächliche Investitionsquote zeitweise deutlich unter dem geplanten Ziel liegen.
Die Geschwindigkeit der Investitionen beeinflusst Risiko und Rendite. Zu schnelles Investieren kann zu ungünstigen Kaufpreisen führen; ein langsamer Aufbau kann Erträge verzögern und die Laufzeit für einzelne Anlagen verkürzen.
Anleger sollten Berichte zu erworbenen Vermögenswerten, Kaufpreisen, Finanzierung und verbleibenden Zusagen verfolgen. Bei Dachfonds ist zusätzlich wichtig, wann die Zielfonds ihrerseits Kapital abrufen und investieren.