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Performance Fee / erfolgsabhängige Vergütung

Eine Performance Fee ist eine Vergütung, die bei Erreichen vertraglich festgelegter Erfolgsziele zusätzlich zur laufenden Managementvergütung anfällt.

Eine erfolgsabhängige Vergütung soll das Management am Anlageerfolg beteiligen. Sie kann an Wertsteigerungen, Veräußerungsgewinne, eine Mindestverzinsung oder andere Erfolgsgrößen anknüpfen.

Für die wirtschaftliche Wirkung sind Berechnungsmethode und Reihenfolge der Zahlungsströme entscheidend. Begriffe wie Hurdle Rate, High-Water-Mark oder Catch-up können regeln, ab wann und in welchem Umfang eine Vergütung entsteht. Auch bereits realisierte und nur rechnerische Wertsteigerungen sind zu unterscheiden.

Eine Performance Fee kann Interessen angleichen, zugleich aber Anreize zu höherem Risiko oder frühen Verkäufen schaffen. Bei Dachfonds können erfolgsabhängige Vergütungen sowohl im Dachfonds als auch in Zielfonds anfallen.

Anleger sollten anhand von Beispielen prüfen, wie Verluste, spätere Erholungen und unterschiedliche Auszahlungszeitpunkte behandelt werden. Die Bezeichnung allein erlaubt keinen verlässlichen Kostenvergleich.