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Managementvergütung

Die Managementvergütung bezahlt die laufende Verwaltung und Steuerung eines Fonds. Berechnungsgrundlage, Empfänger und Leistungsumfang ergeben sich aus den Fondsunterlagen.

Die Managementvergütung wird für Portfolioverwaltung, Risikomanagement, Organisation und weitere laufende Aufgaben gezahlt. Empfänger ist häufig die Kapitalverwaltungsgesellschaft oder ein beauftragter Manager.

Die Vergütung kann sich auf zugesagtes Kapital, investiertes Kapital, Nettoinventarwert oder eine andere Bezugsgröße beziehen. Dadurch können gleich hohe Prozentsätze wirtschaftlich sehr unterschiedlich wirken. Auch während Platzierung, Desinvestition oder Verlängerung kann die Berechnung wechseln.

Eine feste Managementvergütung fällt grundsätzlich unabhängig vom Anlageerfolg an. Zusätzlich können erfolgsabhängige Vergütungen oder Zahlungen an weitere Dienstleister entstehen. Bei Dachfonds werden Managementgebühren häufig auf mehreren Ebenen erhoben.

Anleger sollten Prozentsatz, Bezugsgröße, Laufzeit, mögliche Absenkungen und verbundene Unternehmen prüfen. Entscheidend ist die gesamte Kostenbelastung, nicht nur eine einzelne Gebührenposition.