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Investitionsquote

Die Investitionsquote zeigt, welcher Anteil des verfügbaren oder zugesagten Kapitals tatsächlich in Anlageobjekte investiert ist. Die Bezugsgröße muss angegeben werden.

Die Investitionsquote setzt den investierten Betrag ins Verhältnis zu einer bestimmten Kapitalgröße. Als Bezugsbasis können Eigenkapital, eingezahltes Kapital oder Gesamtinvestitionsvolumen dienen. Ohne klare Definition sind Quoten verschiedener Fonds nicht vergleichbar.

Eine niedrige Quote kann während der Platzierungs- und Investitionsphase normal sein, weil Mittel erst nach und nach abgerufen und eingesetzt werden. Dauerhaft nicht investiertes Kapital kann jedoch die Rendite belasten, wenn es nur geringe Erträge erzielt.

Eine sehr hohe Investitionsquote ist nicht automatisch vorteilhaft. Der Fonds benötigt Liquidität für Kosten, Verpflichtungen und unvorhergesehene Ausgaben. Zu geringe Reserven können spätere Verkäufe oder zusätzliche Finanzierungen erforderlich machen.

Bei Dachfonds sollte geprüft werden, ob nur die Beteiligungen an Zielfonds oder auch deren tatsächlicher Investitionsstand betrachtet wird. Zusagen und bereits abgerufenes Kapital sind ebenfalls auseinanderzuhalten.