Desinvestitionsphase
In der Desinvestitionsphase verkauft ein Fonds seine Vermögenswerte oder Zielfondsbeteiligungen und führt die erzielten Mittel schrittweise zurück.
Die Desinvestitionsphase folgt auf Aufbau und Halten des Portfolios. Der Fonds bereitet Verkäufe vor, beendet Beteiligungen oder erhält Rückzahlungen aus Zielfonds. Ziel ist es, die Investitionen zu realisieren und nach Begleichung von Kosten und Verbindlichkeiten Mittel an die Anleger auszuzahlen.
Der Zeitpunkt eines Exits beeinflusst das Ergebnis erheblich. Marktpreise, Zinsen, Käufernachfrage und Reife der Investments können dafür sprechen, früher oder später zu verkaufen. Eine Laufzeitverlängerung soll unter Umständen vermeiden, dass Vermögenswerte unter ungünstigen Bedingungen veräußert werden müssen.
Bei Dachfonds hängt der Zeitplan zusätzlich von den Zielfonds ab. Deren Laufzeiten und Ausschüttungen können sich überschneiden oder verzögern. Der Dachfonds hat häufig nur begrenzten Einfluss auf einzelne Verkäufe.
Anleger sollten geplante und tatsächliche Exits, verbleibende Werte, Verbindlichkeiten und Kosten verfolgen. Erste Rückflüsse bedeuten noch nicht, dass das endgültige Ergebnis feststeht.